„Building A New Bertelsmann“: Den Titel seines diesjährigen Geschäftsberichts hat Bertelsmann wörtlich aufgegriffen – und gemeinsam mit realtime visions ein zweieinhalb Meter großes B geschaffen.

Zentraler Aspekt der Ideenfindung war die Kombination aus formschöner Architektur in Anlehnung an die visuellen Elemente des gedruckten Geschäftsberichts und einer innovativen und gleichzeitig intuitiven Interaktion mit multimedialen Inhalten aus allen Geschäftsbereichen.

Sechs Bildschirme und fünf Rechner sorgen dabei für ein spielerisches, modernes und unterhaltsames Informationsangebot, das Bertelsmann und die Produkte seiner Tochter-Unternehmen erlebbarer macht. Für Betrachter gibt es einiges auszuprobieren.

Ein erster subtiler Eindruck des „lebendigen“ Exponats entsteht bereits bei der Annäherung. Ein in die Front eingearbeiteter Bildstreifen – bestehend aus Fotos der diverseren Medieninhalte – wechselt von einem pulsierenden Licht hin zu einem die Details hervorhebenden Lauflicht.

An einer Audio-Station kann in diverse Hörbücher von Penguin Random House und der deutschsprachigen Verlagsgruppe Random House sowie Songs von BMG-Künstlern hineingehört werden. Nimmt ein Besucher den Kopfhörer ab, kann er Alben und Hörbücher über einfaches Berühren der Cover auf der Exponat-Oberfläche aktivieren. Durch Nutzung des haptischen Drehrads gelangt man zu mehr als 100 weiteren Hörbeispielen.

Der Clou: Integrierte Tablets bieten weiterführende Informationen. So lassen sich Biografien zu Sängern, Autoren oder Zusammenfassungen der Hörbücher aufrufen.

Vor einem großen Bildschirm kann man es sich in der „Videolounge“ gemütlich machen. Auf die Besucher warten mehr als 80 Videos, die über eine in das „B“ integrierte Touchpad-Fernbedienung ausgewählt und auf den Screen gewischt werden können. Das Angebot reicht dabei von Trailern und Imagefilmen bis hin zu ganzen TV-Folgen und Web-Videos, die den strategischen Stoßrichtungen des Unternehmens zugeordnet werden.

In eingearbeiteten Bücherregalen stehen Bestsellertitel von Penguin Random House oder der Verlagsgruppe Random House und G+J-Zeitschriften zum Stöbern bereit. Über eine spezielle Sensorik, die an den Produkten angebracht ist, gibt es auch hier einiges an Zusatzwissen zu entdecken.

In eingearbeiteten Bücherregalen stehen Bestsellertitel von Penguin Random House oder der Verlagsgruppe Random House und G+J-Zeitschriften zum Stöbern bereit. Über eine spezielle Sensorik, die an den Produkten angebracht ist, gibt es auch hier einiges an Zusatzwissen zu entdecken.

Wer sein Wissen über die Kernmärkte von Bertelsmann und die definierten Wachstumsregionen auffrischen und dabei die jeweilige Landessprache lernen möchte, kann dies ebenfalls ausprobieren – auf Chinesisch, Indisch, Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch lassen sich an dieser interaktiven Station verschiedene Sätze erlernen.

Seit dem ersten Einsatz ist das B auf Reisen. Nach Berlin und Gütersloh wird das multimediale Exponat an verschiedenen Standorten des Unternehmens aufgestellt.


Konzeption & Design

Möbel und Anwendungen wurden von realtime visions konzipiert, ausgestaltet und entwickelt. Der Möbelbau erfolgte über einen Dienstleister unter Regie von realtiem visions.

Sensor gesteuerte Interaktion

Anwendungen lassen sich über haptische Elemente basierend auf passenden Sensorlösungen steuern. Beispielsweise können Benutzer die Audioauswahl über ein großes Drehrad mit integriertem Potentiometer steuern oder aufgedruckte Elemente werden über kapazitive Sensoren interaktiv.

RFID Sensoren

Gegenstände, hier Zeitschriften, Bücher und Tokens können am Lesepult aufgelegt werden und zeigen über integrierte RFID Tags automatisch die zugehörigen online Kanäle.

Interaction Design

Insgesamt wurde für fünf Präsentations Einzelanwendungen eine gemeinsame Logik und eine intuitive Sensor basierte Interaktion konzipiert und auf Firecube SMART Basis umgesetzt.

Automatisierter Betrieb

Das gesamte Exponat startet täglich voll automatisch und schaltet sich ebenso zu vorgegebenen Uhrzeiten wieder aus. Alle Anwendungen werden in einem gesicherten Modus ausgeführt, so dass Benutzer ausschließlich die vorgesehenen Funktionen zugreifen können.